Biologisches Saatgut
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Gartentipps für Oktober

 Dreschflegel-Info Praxis

 Monatstipps für den biologischen Gartenbau
 

Herbstnebel
Herbstnebel
© Nicola Watschong

Die Bäume werfen ihre Blätter ab, die Natur zieht sich zurück, die Gärtner genießen die letzten schönen, goldenen Herbsttage.

Gemüsegarten

   Knoblauch-Brutzwiebeln  
   Knoblauch-Brutzwiebeln
   Kürbis - Cucurbita pepo  
   Kürbis - Cucurbita pepo
   Kürbis - Cucurbita maxima  
   Kürbis - Cucurbita maxima
   Weiße Möhre  
   Weiße Möhre
  • Im Oktober wird der Knoblauch gesteckt. In letzter Zeit werden kleine Knöllchen unter dem Namen "chinesischer Knoblauch" angeboten. Das sind einfach die Brutzwiebeln der Rocambole, die im ersten Jahr nur eine einzige, dicke Zwiebelknolle bildet, die wie Knoblauch verwendet wird, oder aber dann im zweiten Jahr "normale" Knoblauchknollen mit mehreren Zehen ausbildet
  • An trockenen Tagen erntet man die Kürbisse. Sie werden am besten in einem warmen Raum gelagert, denn in feuchten und kühlen Räumen schimmeln sie leicht. Wenn nur eine Kürbisart angebaut wurde und so keine Kreuzung stattfand, kann man die Samen zum weiteren sortenreinen Anbau verwenden. Die Arten Pepo, Maxima und Moschata kreuzen nicht und können zusammen angebaut werden. Man erkennt sie am unterschiedlichen Stielansatz.
  • Rüben wie weiße Möhre, Sellerie und Bete können noch bis Ende Oktober in der Erde bleiben, solange keine Wühlmaus in der Nähe ist. Haferwurz, Pastinak, Kerbelrübe, Topinambur und Schwarzwurzel sind frostfest und können in der Erde bleiben, zur besseren Ernte kann man sie aber in Mieten einlagern, z.B. in eingegrabenen Kisten oder wühlmausfesten Waschtrommeln. Zum Einlagern werden die Blätter bis auf ca. 2-3 cm abgedreht oder geschnitten. Es werden nur völlig gesunde Rüben genommen, um ein Gammeln im Lager zu verhindern.
  • Tomaten und Paprika können unter Folienschutz den ersten Frost überleben und in den letzten schönen Herbsttagen am Busch ausreifen. Die Wildtomaten liefern noch mal einen riesigen Berg an Früchten. Ende Oktober kann man dann die letzten unreifen Tomaten ernten und im Haus nachreifen lassen
  • Kopfkohl verträgt etwas Frost und kann Ende Oktober abgeräumt und eingelagert werden, oder aber man stampft ihn ein und bereitet das gesunde, krebsvorbeugende Sauerkraut
  • Ernte der letzten Kopfsalate, Kohlrabis, Bohnen und Radieschen, Beginn der Ernte von Herbstrübe, Endivie und Feldsalat

Bäume, Früchte und Zierpflanzen

   Wilde Erdbeere  
   Wilde Erdbeere
   Quitte  
   Quitte
   Rote Fetthenne  
   Rote Fetthenne
  • Glücklich kann sich schätzen wer die Monatserdbeere im Garten hat denn auch im Oktober liefert sie noch süsse aromatischen Beeren.
  • Blumenzwiebeln können gesteckt werden und die Knollen von Gladiolen und Dahlien werden in den Keller gebracht
  • Wenn sich die Früchte wie Äpfel und Birnen leicht vom Stiel lösen, werden sie geerntet und kühl gelagert. Sehr spät reifen auch die Quitten, man erntet sie wenn sie gelb werden
  • Kernobst-Bäume werden nach dem Laubfall frostfrei gepflanzt
  • Himbeeren können jetzt gepflanzt werden.
  • Stauden wie Rhabarber kann man teilen und umsetzen
  • Spätblüher wie die Rote Fetthenne sollten in keinem Garten fehlen, sie liefern auch im Oktober noch Nahrung für Nutzinsekten.

Sonstige Arbeiten

   Ahornlaub zum Mulchen  
   Ahornlaub zum Mulchen
   Birkenpilz  
   Birkenpilz
  • Das nun in großen Mengen anfallende Laub wird zusammengeharkt und zum Mulchen der Beete verwendet, denn darunter verkriechen sich im Winter viele Nützlinge und es verhindert das Auflaufen von Unkraut. Eichenlaub ist allerdings nicht geeignet, es versauert den Boden. Ideal dagegen ist Ahornlaub. Auch Kompost kann jetzt auf die Beete gebracht werden, er wird als Mulch genutzt oder leicht untergehoben
  • Wer in seinem Garten einen wilden Bereich einrichtet, kann vielleicht irgendwann im Herbst Pilze sprießen sehen, wie z.B. die sehr dekorativen und schmackhaften Birkenpilze.
  • Je fester und toniger der Boden ist, desto nützlicher ist nun ein Umgraben, da hier der Boden durch die "Frostgare" des Winters eine krümelige Struktur bekommt
  • Hecken- und Baumschnitt wird geschreddert und als Mulch zwischen den Zierpflanzen verteilt, die abgestorbenen Stängel der Blumen sollte man allerdings ganz lassen, da sich darin viele Nutzinsekten verpuppen.

Ihre Erfahrungen im biologischen Gartenbau sind uns etwas wert. Darum ergänzen wir gerne unsere monatlichen Gartentipps durch Ihre eigenen Anregungen.
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